Madame TRICOT

Madame Tricot ist in Paris in einer Designer-Familie aufgewachsen. Hin- und hergerissen zwischen Kunst und Naturwissenschaft studierte sie Medizin und besuchte parallel dazu die Ecole du Louvre, um Kunstgeschichte zu lernen. Während 40 Jahren hat sie sich als Dr. med. Dominique Kähler Schweizer der Medizinkunst gewidmet. Zum Ausgleich war sie als Madame Tricot in ihrer Freizeit künstlerisch tätig und hat vor allem gestrickt. Ihre Strickfähigkeit hat sie sich autodidaktisch beigebracht und sich auf 3D-Objekte konzentriert.
Madame Tricot ist eine Grenzgängerin, die versucht, Rahmen unkonventionell zu erweitern. Sie liebt Humor und Kitsch, das Makabre, Abgründige und Zweideutige. Das Nette, Liebliche und Brave ist Madame Tricot zu langweilig.
Die Grenze zwischen Leben und Tod interessiert sie seit jeher. Deshalb strickt sie mit Vorliebe das Verderbliche, besonders Fleisch, dessen Verwesungsprozess bereits eingesetzt hat.

2026:-«le frigo» Ortsmuseum Meilen2025

2026:-”la boucherie” Japanischer Palast, Dresden2025:-«Verbindungen» in der Kobesenmühle, Niederhelfenschwil SG

2024-2025: “la boucherie” Vorarlberg Museum Bregenz

2024: -«Buffet macabre» Textilmuseum St Gallen

2024: -”food waste” Bibliothek Uni HSG

2015 den Förderpreis des Kantons St Gallen bekommen

Dauerausstellungen :« charcuterie Auguste » Schaufenster vom Hotel Widder, Rennweg in Zürich, « Chambre Froide » Wursterei im Privatmuseum ArTbon in Arbon, „Wursterei » im Privatmuseum Museo Sa Bassa Blanca Mallorca

post-apokalyptisches Festmahl

Foto © bei Daniel Ammann